Am 22. Oktober steht Österreichs Schaumweinwelt im Mittelpunkt. Der Tag des Sekt Austria ist eine gute Gelegenheit, die Vielfalt österreichischer Spitzensekte zu entdecken – und genauer hinzuschmecken. Denn hinter dem Prickeln im Glas stecken unterschiedliche Rebsorten, Herstellungsverfahren, Reifezeiten und nicht zuletzt die Handschrift der Menschen, die den Sekt machen.
Was macht einen Sekt Austria aus?
Ein Blick auf die Flasche genügt leider nicht, denn Schaumwein ist ein Genussmittel und erst beim Verkosten entfalten sie die Reize eines guten Schaumweines. Schon der Lesezeitpunkt beeinflusst, wie viel Frische, Säure und Frucht später im Glas landen. Dazu kommen die Wahl der Rebsorten, die Art der zweiten Gärung, die Dauer der Reife und die Dosage – also die Zugabe von Wein und Zucker nach dem Degorgieren, die den endgültigen Stil mitprägt.
Auch beim Sekt Austria gibt es deshalb nicht den einen Geschmack. Manche Sekte wirken straff und mineralisch, andere zeigen reife Frucht, Brioche-Noten oder eine cremige Textur. Entscheidend ist das Zusammenspiel der einzelnen Elemente und die Philosophie des jeweiligen Betriebs.
Wer die Unterschiede verstehen möchte, sollte deshalb einen Blick auf die Sektpyramide werfen, die aus drei Stufen besteht: Klassik, Reserve und Große Reserve. Bei den letzten beiden Kategorien dürfen nur noch traditionelle Flaschengärer angestellt werden!
Österreichs Spitzensekte auf internationalem Parkett
Dass österreichischer Sekt längst mehr Aufmerksamkeit verdient, zeigen auch internationale Verkostungen. In den vergangenen Jahren haben Sekte aus Österreich bei renommierten Wettbewerben und Verkostungen regelmäßig hohe Bewertungen erzielt. Auch in meinen Verkostungen (sei es als Jury-Mitglied oder für das Schaumweinmagazin) schneidet Schaumwein aus Österreich immer wieder gut ab!
Vom 20. bis 22. Oktober können Sie Sekt Austria live erleben. Dies ist auch den Herstellern selbst zu verdanken, die mit exzellenten und immer wieder neuen Produkten die Szene dynamisch gestalten. Viele von ihnen öffnen an diesem Wochenende ihre Kellertüren für Besucher und ermöglichen ihnen ein erlebnisreiches Sekt-Erlebnis. Es werden Verkostungen zu verschiedenen Themen sowie Führungen durch die Welt der Sektherstellung geboten. Zudem gibt es Live-Degorgieren oder -Sabrieren, diverse Sekt- und Speisen-Specials bis hin zu einem außergewöhnlichen Dinner. Das gesamte Programm kann auf der Webseite des Österreich Sektkomitees eingesehen werden.
Der 22. Oktober: eine Einladung zum Verkosten
Der Tag des Sekt Austria fällt mitten in die Zeit, in der Schaumwein wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Nach Angaben des Österreichischen Sektkomitees werden bis zum Jahresende üblicherweise rund 45 Prozent der jährlichen Sektmenge konsumiert. Der 22. Oktober markiert damit auch den Auftakt in die Hochsaison.
Noch besser als jede Beschreibung ist natürlich der eigene Geschmack. Rund um den Tag des Sekt Austria bieten Sektherstellerinnen und Sekthersteller Einblicke in ihre Kellereien und ihre Arbeit. Wer die Gelegenheit nutzt, kann nicht nur verschiedene Sekte probieren, sondern auch mehr über die Herstellung und die Menschen hinter den Flaschen erfahren.
Die aktuellen Angebote und Veranstaltungen finden sich auf der Website von Sekt Austria.
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Schaumweinmagazin Redaktion:
Nicole Wolbers ist DipWSET, zertifizierter Cava Educator und Gründerin des Schaumweinmagazins. Als Autorin und Kuratorin für Schaumweinkultur, Referentin und Moderatorin beschäftigt sie sich mit Schaumwein, Weinregionen und der Frage, wie sich Herkunft, Kultur und Nachhaltigkeit im Wein verbinden. Sie ist 1. Sektbotschafterin des Sektmacher Verbandes!
Credit Bild: Sekt Austria /Christine Miess
Teile des Artikels sind der Pressemitteilung des Sektkomitees entnommen.




